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Themenreihe der Johannesgemeinde Januar 2021

Unser Monatsvers für Januar 2021:

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Was bringt es mir, an Gott zu glauben?

Lukas 6, 36 Jesus sagt: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Was fasziniert die Menschen bis heute an Jesus?

Jesus war überzeugend mit seinen Worten. (Matthäus 7, 28  29)

Seine Zuhörer waren positiv entsetzt. Was und wie er es sagte - so hatten sie es noch nie gehört.

Das konnten nicht mal die studierten Theologen.

Und Jesus war überzeugend in dem, was er tat. Lukas berichtet in seinem Evangelium eine Menge Heilungsgeschichten. Wenn Jesus Not sah, war sei Herz ergriffen, berührt. 

Es jammerte ihn… (Markus 1, 41)

Jesus hatte Mitleid und dann handelte er, heilte Menschen, gab ihnen neue Hoffnung und neue Lebensperspektiven. Kranke waren auf die Hilfe anderer angewiesen. Geheilte konnten für sich selbst und ihre Familien sorgen.

Wo Wort und Tat glaubhaft übereinstimmen, verstummt alle Kritik.

Was Jesus über das Reich Gottes sagte, was mit ihm beginnt und wie Menschen darin leben, war so beeindruckend, dass schnell seine Predigten und Reden aufgeschrieben wurden. Matthäus schreibt so die Bergpredigt. Lukas nennt das die Feldpredigt. Menschen saßen eng zusammen, ganz dicht bei Jesus und hörten ihm aufmerksam zu.

Was ist das Besondere, das Neue, was Jesus lehrte?

Die alte Botschaft wird neu konkretisiert. Jesus spricht von dem wichtigsten Gebot: Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst. (Matthäus 22, 36  40)

Jesus erklärt, was Nächstenliebe konkret bedeutet. Lies Lukas 6, 36 - 42.

Unsere neue Jahreslosung heißt: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Barmherzigkeit - das ist ein typisch frommer, religiöser Begriff. In unserer Gesellschaft wird dieses Wort kaum gebraucht.

Leute sagen, dass jemand ein durch und durch guter Mensch ist. Er ist nachsichtig, fühlt mit und hilft gerne, wird zum Fürsorger. Sie sagen auch: Er ist human - im positiven Sinn menschlich.

Wir gebrauchen die Begriffe Empathie oder Solidarität. So sollte eigentlich ein Mensch leben. 

Unsere Sprache kennt eher das Gegenteil. Du bist ja so unbarmherzig! Oder unsere Gesellschaft ist so erbarmungslos geworden. Die Menschen denken nur an sich und gehen dabei über Leichen. In unserem Land sind die „Gaffer“ ein Problem geworden. Sie helfen nicht bei einem Unfall, sondern gaffen neugierig, filmen sogar und behindern die Rettungskräfte. Zum Glück ist das ja mittlerweile strafbar geworden.

Was bedeutet Barmherzigkeit? Da stecken zwei Worte drin. Erbarmen und Herz. Ein Mensch ist barmherzig, wenn er sein Herz öffnet. Was bedeutet das? Du siehst Bilder menschlicher Not. Da ertrinken hunderte Menschen im Mittelmeer. Oder dir begegnet ein Mensch in Not. Das kann eine Krankheit sein, ein seelisches Problem, das können finanzielle Sorgen sein. 

Sein Herz öffnen heißt: Du schaust nicht weg, sondern hin! Du siehst das Leid und verdrängst es nicht.

Ist ja alles zu weit weg von mir! Nein, du bist innerlich betroffen. Es entwickelt sich das Gefühl des Mitleids. Daraus entsteht dann der Wunsch zu helfen. Wendet sich ein Mensch einem Notleidenden zu, dann erbarmt er sich. Viele kennen die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Ein unbeliebter Ausländer hilft dem schwer Verletzten. Alle anderen glänzen mit Ausreden.

Barmherzigkeit definiere ich: Jemand öffnet sein Herz bei einer fremden Not und ist gerne bereit, so gut wie es geht zu helfen.

Barmherzigkeit ist eine Charaktereigenschaft. Wenn ich Jesus richtig verstehe, ist dies eine Eigenschaft von Menschen, die im Reich Gottes leben. Ich kann Barmherzigkeit lernen, mir angewöhnen.

In der Bibel gibt es mehrere Begriffe, die wir mit Barmherzigkeit übersetzen. Ganz oft kommt der Begriff ελεος - eleosvor. Wir kennen den Hilferuf: Herr, erbarme dich. Oft beten wir: Kyrie eleison. Hier wird ein Begriff gebraucht (οικτιρμορς - oiktirmos), der nur ganz selten im NT vorkommt. Das wird auf Gott übertragen. Er ist der Vater der Barmherzigkeit. 

(2.Korinther 1, 3) Und Christen werden aufgefordert, herzliches Erbarmen anzuziehen (Kolosser 3, 12). Daran werden Christen erkannt, wie barmherzig sie miteinander umgehen.

Jesus sagt: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.

Wer ist mit dem Vater gemeint? Jesus sagt nicht: wie eure Väter…, sondern wie euer Vater. Ihr alle habt einen Vater. Denken die jüdischen Zuhörer an ihre Glaubensväter Abraham, Isaak und Jakob? Jesus spricht immer wieder von Gott als seinem Vater. Darum sagen die Menschen: Jesus ist der Sohn Gottes. Und Jesus prägt seine Zuhörer, dass Gott nicht nur sein Vater ist, sondern Vater von uns allen.

Er sagt: Wenn ihr betet, so beginnt: Unser Vater im Himmel. (Lukas 11, 2)

Was meint Jesus, wenn er sagt: wie euer Vater barmherzig ist?

Das ist eine Wesensart Gottes. Seine barmherzige Seite kommt nicht nur dann zum Vorschein, wenn Menschen ihr Fehlverhalten bereuen, oder weil ihm das Leid der Menschen an die Nieren geht. Nein.

Gott ist durch und durch barmherzig. Darum vergibt er, geht geduldig mit uns um und hilft gerne. (Nehemia 9,17Das hatten die Israeliten zur Zeit des Alten Testamentes (AT) begriffen. Das Volk Gottes existiert nicht, weil sie so fromm und gut waren, sondern nur, weil Gott so barmherzig ist. Im AT gibt es die sogenannte „Gnadenformel“: Gott ist gnädig, barmherzig, langsam zum Zorn und von großer Güte.  

(Psalm 103, 8. 9; 145, 8 ua.)

Gott ist barmherzig. Fragen wir nicht oft: Fühlt Gott wirklich mit, oder lässt ihn das Elend dieser Welt unbeeindruckt? Hat er das Sagen in der Welt, oder überlässt er diese Welt korrupten Mächtigen, dem Bösen? 

Ist Gott wirklich barmherzig oder eher herzlos? Ist Gott wirklich gerecht oder eher ungerecht? Ist Gott wirklich allmächtig oder eher machtlos?

Jesus hat ein Herz für die Armen, die Ausgestoßenen, die Notleidenden. Sein Mitgefühl treibt ihn zu den Menschen, die Hilfe brauchen, an die Orte, die alle anderen meiden. Wollen wir von Jesus lernen? Seid barmherzig - orientiert euch nicht am Verhalten anderer. Denkt nicht: Was springt am Ende für mich dabei heraus? Lasst euch von Jesus anstecken. Öffnet die Herzen für andere, die Hilfe brauchen. Vergesst nicht: Gott ist auch mit uns barmherzig!

Siegmar Assmann

 

 

 

 

 

 

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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