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Themenreihe der Johannesgemeinde 2020 IV

Unser Monatsvers für April:

EFG Plakat April 2020 hoch NEU2 002

Was bringt es mir, an Gott zu glauben?

Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er dann diese schreckliche Pandemie zu? Könnte es auch umgedreht sein? Passiert das alles, damit Menschen wieder nach Gott fragen?

Jesaja Kapitel 40 ist das sogenannte Trostbuch.

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht Gott. Vers 1. Warum Trauer?

Gab es da auch eine Pandemie? Noch schlimmer! Israel befand sich schon jahrelang im Exil in Babylon. Was bedeutet das?

Keine Heimat. Kein Eigentum. Leben in einer fremden Kultur. Konfrontation mit fremden Göttern und Ideologien. Versklavt - keine Freiheit.

Und das schon so lange, gefühlt schon ewig!

Wir durchleben gerade auch so eine existentielle Krise.

Gibt es Hoffnung auf Veränderung? Wir glauben daran.

In Israel ist die Hoffnung längst gestorben. Eine neue Generation ist da - die kennen nichts anderes. Israel, das Land der Väter - davon reden die Eltern. Der Gott ihrer Väter ist ihnen fremd geworden. Glaube an Gott gibts kaum noch. Den haben sie längst vergessen. Der spielt keine Rolle für ihr Leben. Israel hat sich angepasst um überleben zu können.

Gibt es noch irgend etwas anderes? Gibt es wirklich einen Gott?

Kann der dem Volk Israel noch helfen?  Stimmt das: Wir sind das Volk Gottes? Will Gott, wenn es ihn denn überhaupt gibt, überhaupt was von uns wissen?

Dann kommt plötzlich dieser Prophet, dieser Prediger Jesaja daher.

Der redet so selbstverständlich von Gott. Gott ist eine höhere Macht. Für uns unvorstellbar. Der hat nichts zu tun mit selbstgebauten Kunstwerken. Der Spott klingt durch, wenn der Prophet Jesaja davon redet:

Jesaja 40, 18 - 20 - Mit wem wollt ihr denn Gott vergleichen? Oder was für ein Abbild wollt ihr von ihm machen? Der Meister gießt ein Bild und der Goldschmied vergoldet's und macht silberne Ketten daran. Wer aber zu arm ist für eine solche Gabe, der wählt ein Holz, das nicht fault, und sucht einen klugen Meister dazu, ein Bild zu fertigen, das nicht wackelt.

Wir lächeln darüber, wie primitiv und naiv früher die Menschen waren.

Heute brauchen wir keine Götterfiguren mehr. Menschen denken: Wir schaffen alles auch ohne Gott. Wir gestalten unser Leben, ohne Gott zu fragen. Wir sind doch schon selber fast wie Gott.

Und dann kommt so eine Pandemie - Ich glaube: Gott lächelt über uns.

Sollen Menschen wieder mal ihre Grenzen entdecken? Haben wir wirklich alles im Griff? Sind wir wirklich schon fast wie Gott? Brauchen wir Gott wirklich nicht?

Vers 26: Jesaja will sagen: Erinnert euch. Es gibt den einen Gott.

Hebt nur mal eure Augen in die Höhe und seht…

Augen nach oben richten - in der Bibel ist das immer ein Symbol für: Schaut auf Gott. Seht weg von den Umständen. Die nehmen euch gefangen. Die belasten euch. Psalm 121, 1 - Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Was seht ihr, wenn ihr nachts nach oben schaut?

Die Sterne. Wer hat sie geschaffen? War das der Urknall?

Schon vergessen? Gott hat sie geschaffen.

Hier steht erstmalig bei Jesaja das hebräische Wort: bara - schaffen.

Wie hat Gott bei der Schöpfung alles geschaffen?

Gott sprach: Es werde und es geschah! Gott hat alles aus dem Nichts gemacht. Er hat alles durch sein Wort geschaffen. Gott schafft wirklich alles! Sollte es ihm unmöglich sein, Neues zu schaffen, Israel wieder Hoffnung zu geben; zurück nach Jerusalem?

Kann Gott nicht jede Krise wenden?

Seht euch die Sterne an und denkt dabei an Gott.

Ich erinnere mich an das Kinderlied: Weißt du wie viel Sternlein stehen?

Wissenschaftler schätzen sie auf 7 mal 10 hoch 21 - eine Zahl mit 21 Nullen.

Angeblich 10mal so viel wie Sandkörner auf der Erde!

Kannst du dir das vorstellen? Jesaja wird noch krasser: Gott ruft alle Sterne mit Namen und sie kommen und leuchten.

Was war das für ein Seitenhieb an den babylonischen Sternenkult?

Die Sterne gelten in Babylon als Götter. Davon lebt die Astrologie bis heute. Aber Sterne sind nichts weiter als Geschöpfe Gottes - wie wir Menschen. Alle unterstehen dem einen Gott. Wenn Gott sogar Sternen gebieten kann, wie viel mehr kann er Menschen rufen und Dinge verändern? Schon vergessen, wie groß Gott ist und was er alles kann?

Vers 27: Jesaja fragt: Warum behauptet ihr: Der Herr weiß ja gar nicht, wie es uns geht? Ihr denkt: Es macht Gott ja scheinbar nichts aus, wenn wir Unrecht leiden! Wir haben doch das Recht auf Leben, oder? Warum bleibt die Zukunft dunkel?  Warum lässt Gott das alles zu?

Warum“ Fragen helfen nicht!

Vers 28: Wieder kommt die Aufforderung: Schaut auf Gott. Weißt du nicht? Hast du schon vergessen? Hast du nicht gehört? Erinnere dich!

Der HERR, der ewige Gott - der unfassbar groß ist - er hat die Erde und alles, was ist, geschaffen.

Dieser Gott - er wird uns sogar mit Namen genannt: Jahwe - der immer für uns da sein will. Dieser Gott wird niemals müde und matt wie wir.

Der gibt nicht auf. Sein Verstand hat keine Grenzen wie der unsere. (Obwohl wir doch meinen, alles im Griff zu haben!)

Und dann kommt der entscheidende Satz: Vers 31 Die auf Gott vertrauen.

Die auf Gott harren - ausharren, etwas aushalten, durchhalten, nicht gleich aufgeben und alles hinschmeißen. An Gott festhalten, auch wenn es ringsherum kriselt. Die auf Gott vertrauen, kriegen neue Kraft.

Gottes Kraftreserven sind endlos. Er hat keine Energieprobleme. Diese Kraft bekommen, kostet nur unser Vertrauen! Wann brauche ich Kraft?

Wenn ich schwach bin, wenn ich keine Hoffnung mehr habe, wenn ich Hilfe brauche, wenn ich aufgeben will, weil ich vieles nicht verstehe…

Das griechische Wort für Kraft heißt: dynamis. Ahnst du etwas von Gottes Kraft?

Jesaja benutzt das Bild vom Adler. Der breitet seine großen Flügel aus - und fliegt aus eigener Kraft? Nein, er nutzt die aufsteigenden Winde und gewinnt so an Höhe. Dann kann er lange majestätisch gleiten, ohne viel Kraftanstrengung. Niemand kann den Adler in seinem Flug behindern.

Die Israeliten hören die Hoffnung: Niemand wird euch an eurem „Flug“ - an eure Ausreise nach Israel hindern.

Aber ihr schwebt nicht automatisch ins gelobte Land. Nein.

Die gehen werden nicht müde, und die laufen sind nicht erschöpft.

Ihr seid in Bewegung. Und dabei macht ihr die Erfahrung, was Gottes Kraft bewirkt. Wir werden nicht müde. Wir sind nicht erschöpft.

Das Leben mit Gott bleibt herausfordernd und voller Kraft.

Ich wünsche allen: Gebt nicht auf. Fragt nicht „Warum?“. Haltet aus und durch. Behaltet die Hoffnung. Vertraut Gott. Haltet an ihm fest!

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



Ratstagung 2020

Die Gemeinden im Landesverband Norddeutschland sind eingeladen zur 111. Ratstagung am  09.

09.02.2020


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