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Die aktuelle Predigt der Woche

Gottesdienst 05.07.2020

EFG Plakat Juli 2020 Final

Johannes 16, 33

Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.

Hier auf der Erde…

Gemeint ist unsere Welt, unser Globus. Da steht in der griechischen Sprache - so wurde der Text ursprünglich geschrieben: κόσμος (Kosmos)

Johannes liebt diesen Begriff und gebraucht ihn am meisten im NT.

Über 100mal kommt „Welt“ in seinen Texten vor. Dem gegenüber bei den viel längeren Texten des Paulus nur 36mal.

Die Bibel kennt verschiedenen Bedeutungen für den Begriff „Welt“.

Gott schuf den Himmel und die Erde, unsere Welt. Und wir wissen:

Die Erde ist perfekt. Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut.

Was haben wir aus dieser Welt gemacht?

Die Welt ist das, was wir wahrnehmen und wie wir sie interpretieren, deuten. Jeder hat so sein Weltbild im Kopf.

Die Welt ist bei Johannes das Symbol für die Menschheit.

Johannes 3, 16 - Gott liebt diese Welt, das was er geschaffen hat, und besonders die Menschen.

Der Mensch ist verantwortlich dafür, dass die Welt zum Symbol geworden ist „gegen Gott“. Wir sagen manchmal als Gegensatzpaar: Gott und die Welt. Die Welt will Gott nicht, kennt Gott nicht.

Gottes Liebe besteht darin, dass er Jesus auf die Welt schickt.

Gott wird Mensch. Gott liebt die Menschen, weil er sie retten will.

Gott will, dass Menschen nicht mehr „gottlos“ bleiben, sondern zu Gott zurück finden.

Jesus wird das „Lamm Gottes“ genannt, das sterben muss. Es trägt die „Sünde“ der Welt. Johannes 1, 29 Sünde meint die Trennung von Gott.

Jesus sagt: Wenn wir zu Gott gehören, mit Jesus leben, Christen sind, dann sind wir nicht mehr Teil dieser Welt. Wir gehören nicht mehr zu denen, die Gott ablehnen. Jesus sagt: Ihr seid in dieser Welt, obwohl ihr nicht von dieser Welt seid. Johannes 17, 15. 16

Das ist logisch. Wie soll die „Welt“, die Menschen, die Gott nicht kennen, eine Chance haben Gott kennenzulernen?

Das geht nur, wenn Gott da ist.

Damals hatten Menschen durch Jesus Gott kennengelernt.

Heute lernen Menschen durch Christen Gott kennen.

Darum sind wir in dieser Welt.

Johannes sagt später in seinem Brief: 1. Johannes 2, 15

Liebt nicht diese Welt. Distanziert euch von denen, die Gott nicht lieben. Besser: Stellt euch nicht mit dieser Welt gleich. Vergesst nicht: Ihr seid nicht von dieser Welt.

 

Jesus sagt: Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben…

Das stimmt. Die Menschen spüren, dass Christen anders sind. Wir sind ja nicht von dieser Welt. Das löst immer wieder Konflikte aus.

Christen werden belächelt, nicht ernst genommen.

Sie werden bedrängt - in die Ecke gedrängt, kalt gestellt. Menschen wollen nichts mit ihnen zu tun haben.

Christen werden benachteiligt, weil sie wahrhaftig leben, weil sie nicht egoistisch sind, sondern sozial engagiert sind, weil sie immer auf der Seite der Schwachen stehen.

Christen werden verfolgt, weil sie an Jesus glauben. Christen werden gehasst, eingesperrt, sogar getötet, weil Menschen Gott nicht wollen,

Gott hassen.

Ich erinnere mich an viele Geschichten, die ich von unseren iranischen Geschwistern gehört habe.

Da gab es z.B. einen Bruder, der in seiner Familie eine Heilung erlebte und sich daraufhin für Jesus interessierte. Er besorgte sich eine Bibel. Schon das war ein Grund, im Iran verhaftet zu werden. Auf Arbeit brauchte ein Kollege dringend sein Auto. Ein Rad war platt. Per Handy verständigten sie sich. Im Kofferraum lag ein Ersatzrad. Der Kofferraum wurde geöffnet, der Ersatzreifen rausgeholt und ein „Religionswächter“, der dabei stand - wir würden sagen: Ein Geheimdienstagent - entdeckte auch ein Buch. Er holte es raus und hielt eine Bibel in der Hand. Sofort wurde der Auftrag erteilt, den Bruder zu suchen und zu verhaften. Sein Kollege rief ihn per Handy an und sagte nur: „Verschwinde!“ Ab in den Untergrund und nach einigen Tagen die Chance zur Flucht aus dem Land.

Menschen erleben wirklich Schweres, werden arg bedrängt.

Nun will ich euch ganz ehrlich fragen:

Erlebt ihr Schweres in dieser Welt?

Werdet ihr bedrängt, benachteiligt, kennt ihr Ängste?

Uns geht es bestens. Wir genießen das Leben.

Wir bedanken uns bei Gott, weil es uns so gut geht.

Die Corona Krise haben wir fast überstanden.

Keiner von uns ist daran gestorben.

Wo erleben wir noch Schweres?

Vielleicht haben einige durch die Corona Krise finanzielle Einbußen erlebt. Aber niemand muss wegen Corona obdachlos werden.

Manche empfinden ihren Alltag als schwer. Wir müssen so viel bedenken, erledigen, die Arbeit stresst. Dafür sind wir aber selber verantwortlich, weil wir unseren Lebensstandard halten wollen.

Andere erleben Krankheiten als schwere Zeit.

Ältere erleben ihre körperlichen Schwächen als schwere Zeit.

Luther übersetzt: In der Welt habt ihr Angst…

Menschen haben Angst vor düsterer Stimmung, vor dem Alleinsein und dem Tod. Christen auch?

Wir glauben doch, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Durchgang zum ewigen Leben bedeutet.

Ich denke: Das Schwere ist bei uns eher die Ausnahme. Wir tun doch alles dafür, um das Schwere zu verhindern und alles so leicht wie möglich zu machen.

Kann es sein, dass wir Jesus immer weniger erleben, ihn oft vergessen, weil es uns so gut geht, weil wir seinen Trost und Beistand in schweren Zeiten gar nicht benötigen?

Über diesen Zusammenhang sollten wir mutig nachdenken.

Alle, die viel Schweres erleben, sollten weiter auf Jesus hören.

Habt Mut, seid getrost, seid zuversichtlich, werft euer Vertrauen nicht weg.

Warum? Weil Jesus diese Welt überwunden hat.

Was bedeutet das?

Er kennt alles Schwere, was wir erleben, aus eigener Erfahrung.

Wie ein Schwerverbrecher wurde er hingerichtet, obwohl er ohne Schuld war. Er kannte das Gefühl von Menschen, selbst von Gott verlassen zu sein. Jesus kannte Schmerzen und Todesängste.

Du bist also nicht allein, wenn du Schweres erlebst. Jesus kennt das und verspricht, bei dir zu sein, besonders in schweren Zeiten.

Jesus hat die Welt überwunden - bedeutet auch:

Er ist nicht an dem Schweren zerbrochen und gescheitert.

Er hat durchgehalten bis zum Ende.

Darum hat ihn Gott vom Tod auferweckt. Alles Schwere, selbst die Macht des Todes hat er besiegt.

Ein wunderbares Glaubensbekenntnis:

Philipper 2, 6 - 11

6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.

7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. 8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.

9 Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht.

10 Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich.

11 Und jeder ohne Ausnahme wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!

Die Welt überwinden heißt: Die gottlose, von Gott getrennte Welt ist besiegt, hat keine Macht mehr über Jesus.

Alle werden bekennen: Jesus ist der HERR.

Johannes sagt in seinem Brief: 1. Johannes 5, 4

Das, was Jesus uns vorgelebt hat, erleben wir jetzt auch.

Unser Glaube ist der Sieg, der diese Welt überwunden hat.

Wir bleiben bei Jesus und wissen, er hilft uns Schweres zu tragen.

Was bringt es mir, an Gott zu glauben?

Mit Jesus kann ich leichter alles Schwere überwinden.

Mit Jesus brauche ich keine Angst zu haben, kann ich mutig sein.

Es lohnt sich, an Gott zu glauben!

Unser Gottesdienst

GoDi

 

Unser Gottesdienst findet sonntags um 10.00 Uhr statt.

Er ist der Höhepunkt unseres Gemeindelebens. Im Zentrum steht die Predigt als Verkündigung des Wortes Gottes. Die Gottesdienstform ist an keine feste Liturgie gebunden. Klassische Choräle und neue Lieder, Lobpreis und Segnung sind prägende Elemente.

Darüber hinaus gibt es Raum für Spontanität in einer familiären Atmosphäre, in der jeder einen eigenen Beitrag leisten darf, z.B. einen Erlebnisbericht geben, Grüße und Informationen weitergeben oder auch besondere Anliegen äußern. Jeder hat die Freiheit, im Gottesdienst „frei“ und laut zu beten.

Nach dem Ende des Gottesdienstes bleiben viele Besucher noch zu regem Gedankenaustausch bei Kaffee oder Tee zusammen. Gäste freuen sich oft über die offene und herzliche Atmosphäre und das zwanglose Zusammensein.

Parallel zum Gottesdienst findet der Kindergottesdienst statt.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



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