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Themenreihe der Johannesgemeinde 2020 V

Unser Monatsvers für Mai:

EFG Plakat Mai 2020 Hoch Web 004

Was bringt es mir, an Gott zu glauben?

Den Erschöpften gibt Gott neue Kraft,

und den Schwachen macht er stark. Jesaja 40, 29

 

Der Mai macht alles neu! - sagen viele.

Überall beginnt es zu grünen, zu blühen.

Das Leben erwacht aus seinem Winterschlaf!

Hier und da gibt es noch die Frühjahrsmüdigkeit.

Vielen steckt noch die Winterkälte in den Knochen.

Aber ganz langsam und sicher setzt sich das Leben durch.

Jedes Jahr erleben wir das so!

Ein schönes Bild.

Unser Leben wurde in der letzten Zeit stark eingeschränkt.

Das kennen wir so nicht.

Mein Leben selbst gestalten - das ist für uns ein Menschenrecht!

Und nun wurde unsere persönliche Freiheit begrenzt.

Wir müssen uns fügen. Das löst Frust und Wut aus.

Das macht müde und gibt uns das Gefühl der Ohnmacht!

Ähnlich erlebte es das Volk Israel vor 2500 Jahren.

Sie lebten im Zwangs Exil in Babylon.

Viele mussten als Sklaven arbeiten. Keine persönliche Freiheit, keine Rechte, kein Besitz, keine Religionsfreiheit…

Wie kam es dazu?

Die Propheten, die Verkündiger damals, betonten immer wieder:

Selbst verschuldet. Gleichgültigkeit gegenüber Gott und dem Nächsten. Hauptsache ICH. Der Blick ist nur auf das persönliche Wohlergehen ausgerichtet. Dafür nutze ich alles, was sich mir anbietet.

Keine Scheu vor Götzen, vor Unrecht, vor Sünde.

War das Exil Strafe von Gott? Ja und Nein!

Wollen Menschen nichts von Gott wissen, ignorieren sie ihn,

dann lässt er sie. Gott zwingt niemanden!

Ein Leben ohne Gott endet immer wieder in der Geschichte im Chaos.

Gott weiß: Jede Krise bewirkt ein Umdenken bei den Menschen.

Was haben wir falsch gemacht? Wo kann sich unser Leben ändern?

Das Volk Israel steckt nun schon jahrelang im Exil, in der Krise.

Sie sind wirklich müde geworden, kraftlos.

Ich kann nicht mehr! - ist überall zu hören.

Alle guten Gewohnheiten sind weg, alle Sicherheiten brechen.

Keine Hoffnung auf einen Neubeginn? Ergeben sie sich in ihrem Schicksal?

Und da tritt Gott durch seine Propheten auf die Bühne.

„Tröstet mein Volk, spricht Gott.“ Vers 1

Ihr trauert

über die vergangenen schönen Zeiten,

weil ihr keine Hoffnung, keine Ziele mehr habt,

weil euch die Gemeinschaft im „Haus Gottes“ fehlt,

weil euer Leben irgendwie festgefahren ist.

Wie gut, dass jemand da ist, der uns tröstet,

der bei uns ist, der uns in der Krise nicht alleine lässt,

der uns hält. Ob er uns vielleicht neue Hoffnung gibt?

Der Prophet spricht von Gott.

Er nennt ihn sogar mit seinen Namen: Jahwe - das heißt:

Gott verspricht, dass er immer für uns da sein wird.

Der Prophet erinnert uns daran, wer und wie Gott ist.

Er ist der „Ewige“ - der schon immer war und der immer sein wird. Unvorstellbar. Gott ist ein höheres Wesen. Das sprengt unsere Vorstellungskraft.

Und Gott ist so unfassbar groß - die „ganze Erde hat er geschaffen“.

Das bedeutet: Nichts ist zufällig entstanden. Das Leben ist kein Zufall.

Eine kluge Intelligenz steht hinter allem Leben!

Dieser große Gott kennt uns und unsere Situation.

Er kennt unsere Müdigkeit.

Wer müde ist, hat keine Lust zu lesen,

schläft selbst vor dem Fernseher ein,

ist nicht zu bewegen, irgend etwas zu tun.

Und wenn etwas getan werden muss, dann absolut ohne Begeisterung.

Wer müde ist, will schlafen, will seine Ruhe haben,

hat aufgegeben, dass sich etwas ändert. Er ist erschöpft.

Er wird lebensmüde.

Ein „müder Geselle“ ist immer kraftlos, ohne Energie.

Da gibt es nichts mehr zu holen - erschöpft. Am Ende!

Gott kennt unsere Schwachheit.

Wir alle haben so unsere Schwächen. Manche können gut damit leben, andere versuchen ihre Schwächen zu verbergen.

Sie tun dann so, als ob sie stark wären. Denkste!

Gott kennt unsere Schwächen - und liebt uns trotzdem, oder gerade deshalb! Er will uns!

Was ist das für eine wunderbare Erfahrung,

wenn Menschen mich mit meinen Schwächen annehmen,

wenn sogar Gott JA zu mir sagt, mich so annimmt, wie ich bin.

Die Bibel sagt, dass Gott in unserer Schwachheit mächtig werden will.

Wenn ich zugebe, dass ich nichts kann, dann kann Gott etwas tun.

Soll ich nun mit meiner Schwäche leben lernen?

Oder kann sich Schwäche in Stärke verwandeln?

Der Prophet sagt: Den Erschöpften gibt Gott neue Kraft

und den Schwachen macht er stark!

Gott will, dass Erschöpfung verschwindet,

das wir neuen Mut bekommen,

dass wir mit Begeisterung Müdigkeit beenden.

Gott will den Schwachen stark machen, Energie geben, das sich Leben verändert, dass es sich lohnt zu leben.

Egal, wie unsere Situation momentan aussieht,

wie müde und schwach wir geworden sind:

Gott gibt neue Kraft und macht stark, wenn wir ihn darum bitten.

Darum lohnt es sich an Gott zu glauben.

Siegmar Assmann

 

 

 

 

 

 

 

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.


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